Poste niemals Babytrage! Survival-Guide für die Mama-Baby-Internet-Szene

Du hast entdeckt, dass es im Internet richtig viele Blogs, Foren und Facebook-Gruppen für (alternative) Mütter gibt?

Du freust dich, dass du dich endlich mit anderen Eltern über dein Leben als Mama austauschen kannst? Du möchtest über dein süßes Baby berichten? Dir brennen tausend Fragen auf den Lippen?

Du möchtest gleich etwas posten?

Dann solltest du folgende Regeln beachten (Warnung: Dieser Beitrag kann ohne Humor und Selbstironie zu spontanen Verwirrungen führen.):

1. Schreibe nie etwas zu Babytragen

Das ist Regel Nummer Eins und gleichzeitig die wichtigste Regel:

Poste nie etwas über eure Babytrage.

Es gibt immer irgendeine Mama, die eine bessere Babytrage daheim hat als du, die findet, dass dein Baby in deiner Trage schlecht sitzt, die deinem Baby eine zukünftige Hüftdysplasie heraufbeschwört („Ich war aber schon beim Hüftscreening, mein Kind sitzt bequem, die Beine hängen nicht herunter, der Rücken ist gestützt und ich lasse mein Kind nie lange in einer Position“ gilt da nicht!) oder die dir allgemein alles madig reden wollen.

Du trägst dein Baby, es ist so schön, dein Kind ist so niedlich, du sagst etwas schönes, etwas über das man sich mitfreuen darf:

  • Mia ist endlich, endlich in der Babytrage eingeschlafen. Schaut mal wie süß! [Bild – Stelle dir eine M**duca oder Erg*B*by vor.]


Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die gar nichts mit deinem Beitrag zu tun haben:

  • Also ich persönlich würde die Trage nie benutzen. Aber nur meine Meinung!
  • Ich würde dir erstmal eine Trageberatung empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!
  • Der Steg der Babytrage kann gar nicht mitwachsen. Du weißt schon, dass du damit die Hüfte deines Babys ruinierst?
  • Also wenn man kein ordentliches Tragetuch benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!
  • Der Rückenteil der Trage ist nicht mal aus Tragetuchstoff. Du weißt schon, dass du damit den Rücken deines Babys ruinierst?
  • Die Trage ist ja nicht mal Bio.
  • Wenn man’s günstig will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?


Und wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

  • Das Kind sieht aber schon alt aus.
  • Wie, du benutzt eine Babytrage? Habt ihr kein Geld für einen Kinderwagen?
  • Das Kind sieht doch gar nichts!
  • Also das Tragen, das ist mir ja echt zu schwer!
  • Bekommt das Kind noch Luft?
  • Also mein Kleiner hat das Tragen ja gehasst und war im Kinderwagen total zufrieden.


Solche oder ähnliche Kommentare wiederholen sich immer und immer wieder, selbst wenn das Gleiche schon 5 Mal geschrieben wurde. Ich sag doch: Du wirst es niemandem recht machen können.

2. Schreibe nie etwas über günstige Reboarder

Du stellst eine einfache Frage. Eine einfache kleine Frage, die leicht zu beantworten wäre…

Gibt es auch günstige Reboarder zu kaufen? So bis 250€ wäre okay.

Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die gar nichts mit deinem Beitrag zu tun haben:

  • Also ich persönlich würde nie einen dieser günstigen Reboarder benutzen. Aber nur meine Meinung!
  • Ich würde dir erstmal eine Beratung bei Experten empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!
  • Günstige Reboarder kann man nicht einmal in eine richtig schräge Schlafpostion schieben. Du weißt schon, dass du damit die Hüfte deines Babys ruinierst?
  • Also wenn man keinen ordentlichen Reboarder benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!
  • Der Rückenteil der günstigen Reboarders ist nicht mal aus Tragetuchstoff. Du weißt schon, dass du damit den Rücken deines Babys ruinierst?
  • Die günstigen Sitze werden bestimmt in China hergestellt.
  • Was sagt denn „Test“ dazu?
  • Wenn man’s günstig will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?


Und, absolut entwürdigend, aber wirklich schon so gesehen:

  • Wenn man einen [günstige Automarke] fährt, dann braucht man sich auch keinen Reboarder anschaffen.

… aka „Das Kind ist eh schon dem Tode geweiht“.

Wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

  • Was soll denn ein Reboarder sein?
  • Warum nehmt ihr nicht einfach einen normalen Kindersitz?
  • Das Kind sieht doch gar nichts!
  • Also so ein Reboarder, der ist mir ja echt zu teuer.
  • Bekommt das Kind noch Luft?
  • Also ich hab unseren Kindersitz für 10€ vom Flohmarkt und der ist auch gut.
  • Ich fahre immer vorsichtig, mir passiert nie ein Unfall. Rückwärts fahren wäre echt übertrieben.

3. Schreibe nie etwas über Beikost (oder Stillen oder die Flasche)

Hoch gefährlich:

Mhm, lecker Möhrenbrei zu Mittag! Felix schmeckt’s voll gut  Der Esstisch sieht aus wie Sau, was macht ihr dagegen?  [Bild]

Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die gar nichts mit deinem Beitrag zu tun haben:

  • Also ich persönlich würde meinem Kind nie Brei geben. Aber nur meine Meinung!
  • Ich würde dir erstmal einen Beikost-Kurs empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!
  • Das ist aber kein Fingerfood. Du weißt schon, dass Brei-Kinder sich nachweislich schlechter ernähren und fetter werden?
  • Wie, du benutzt Brei? Kennst du nicht Baby-Led-Weaning? Weißt du überhaupt, was du deinem Kind da antust?
  • Du hast hoffentlich noch nicht abgestillt?! Die WHO empfiehlt mindestens 2 Jahre. Also ich hab meinen Laurenz ja 4 Jahre voll gestillt.
  • Also das mit dem Brei, das ist mir ja echt zu kompliziert.
  • In dem Möhrenbrei ist sicher nicht mal Lein-Öl mit Omega-3-Fettsäuren. Du weißt schon, dass du damit das Gehirn deines Babys ruinierst?
  • Der Brei ist hoffentlich aus Bio-Gemüse!
  • Wenn man nicht selbst kochen will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?


Wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

  • lso wenn man keinen ordentlichen Brei füttern will, dann kann man es auch gleich lassen! Mit sechs Monaten hat meiner schon 200 g Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei gegessen.
  • Hast du also endlich abgestillt?
  • Gib ihm mal ein bisschen Sahne. Das schmeckt den Kleinen so gut.


Natürlich bin auch ich kein Fan von „Mein Kind ist 4 Monate, jetzt kann ich es endlich mit Griesbrei vollstopfen“ (Mein Kind hat erst mit 8 Monaten anfangen zu essen und erst mit 18 Monaten konnte ich sagen „Er isst ganz ordentlich“.) Aber einer Mama, die ihrem großen Baby Brei füttert, Kindesmisshandlung vorzuwerfen, geht dann doch etwas zu weit.

Ich denk mir dann immer: „Morgens esse ich Haferbrei oder Müsli, nachmittags esse ich gerne mal einen Sojajoghurt, abends koche ich gerne der Einfachheit halber ein Süppchen. Weichgekochte Sachen, Brei und viskose Flüssigkeiten gehören zu meinem Alltag und meiner Kultur dazu. Mein Kind wird ein paar Löffelchen Gemüsebrei vertragen, wenn es ihm schmeckt und Spaß macht.“

Deswegen haben wir Brei (ja, sogar ab und an aus dem Gläschen, aber natürlich vegan) und Fingerfood (Rohe Selleriestangen waren seine große Liebe.) gemischt, wie es uns gerade gepasst hat und empfehle das auch gerne anderen Mamis weiter.

Brei ist nicht per se gesundheitsgefährdend!

4. Schreibe nie, aber auch nie etwas, das nur im entferntesten mit Schlafen zu tun hat

Du liebst deinen kleinen Engel, er ist einfach zu süß. Heute ist er sogar mal im Bettchen eingeschlafen, nachdem du die alten Kinderlieder ausgepackt hast. Klar: ohne Schreien (das wird dir eh niemand glauben).

Du freust dich, dass du in der Küche aufräumen kannst, ohne Angst, dass er aus deinem Bett herauskullert:

  • Wow, voll gut. Heute klappt der Mittagsschlaf sogar im eigenen Bett  Hat lange gedauert, wie gestaltet ihr die Einschlafbegleitung? Dauert’s bei euch auch so lange?


Und schon flattern die Antworten heran, die nichts mit deiner Frage zu tun haben:

  • Also ich persönlich würde nie ein Babybett benutzen. Aber nur meine Meinung!
  • Ich würde dir erstmal ein Buch übers Schlafen empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!
  • Die Matratze kann gar nicht atmen. Du weißt schon, dass du damit das Gehirn deines Babys ruinierst?
  • Beim Babyschlaf kann man eh nichts ändern, alle deine Versuche werden scheitern!
  • Wie, das Kind schläft im eigenen Bett? Habt ihr überhaupt Gefühle?!
  • Also wenn man keinen ordentlichen Schlafsack benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!
  • Der Bezug der Bettdecke ist nicht mal aus Tragetuchstoff. Du weißt schon, dass du damit den Rücken deines Babys ruinierst?
  • Der Schnuller ist ja nicht mal Bio.
  • Wenn man’s einfach will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?


Und wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

  • Also eine langwierige Einschlafbegleiten, das ist mir ja echt zu viel. Ich hab geferbert, hat super funktioniert.
  • Der Kleine ist doch schon 6 Monate, wieso schläft er jetzt erst im Kinderbett?
  • Du verwöhnst dein Kind zu sehr.
  • Also mein Kleiner hat schon vom ersten Tag an im eigenen Bett im eigenen Zimmer geschlafen. Ich brauch ja auch mal Zeit für mich. Kann ich gar nicht nachvollziehen, dass man die Bälger ins eigene Schlafzimmer reinlässt. Die gehen da nie wieder raus!


Du siehst: Du lebst gefährlich.

Die eine Seite wird dir vorwerfen, dass du den Weg in die Psychatrie ebnest, sobald sich dein Kind weiter als 10 cm von dir entfernt aufhält, beziehungsweise nicht im Elternbett schläft (Das natürlich viel besser für dein Kind wäre, obwohl du genauso vom Elternbett aufgestanden wärst um in die Küche zu gehen. Da herrschen andere Schwingungen als im Babybett? Ironie off.)

Die andere Seite wirft dir vor, dass du dein Kind total verziehst, weil es zu oft bei dir im Bett schläft, beziehungsweise weil es nicht von Anfang an im eigenen Bett schläft: Du ebnest den Weg in die Psychatrie.

5. Schreibe nie etwas über die Stoffwindeln, die du kaufen wirst

Nein, wenn deine Windel nicht mindestens 25€ kosten wird, dann wirst du keine erfreulichen Kommentare erhalten:

  • Habe auf Amazon die günstigen Stoffwindeln gefunden. Die sehen niedlich aus und haben gute Rezensionen. Was denkt ihr, soll ich sie kaufen, hat jemand Erfahrungen damit? [Link]


Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die dir nicht weiterhelfen:

  • Also ich persönlich würde diese Stoffwindel nie benutzen, ich kaufe nur handgefertigte Windeln. Aber nur meine Meinung!
  • Ich würde dir erstmal eine Stoffwindelberatung empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!
  • Im Schritt ist die Stoffwindel viel zu breit. Du weißt schon, dass du damit die Hüfte deines Babys ruinierst? (Schon mal was von Breitwickeln gehört oder dass man Stoffwindeln im Schritt auch einfach zusammenknautschen kann?!)
  • Also wenn man keine ordentlichen Stoffwindeln benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!
  • Der Außenstoff der Windel ist nicht mal aus Tragetuchstoff. Du weißt schon, dass du damit die Optik total ruinierst?
  • Die Stoffwindel ist ja nicht mal Bio.
  • Scheiß China-Windeln! Wenn man’s günstig will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?


Und dann treten auch noch solche Diskussionen auf:

  • Das Muster ist klasse! Schade, dass ich einen Jungen habe…
  • Also, ich ziehe sowas auch meinem Sohn an, ich drücke meine Kinder nicht in starre Geschlechterrollen!


Und wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mama wimmelt, dann werden solche Kommentare auftreten:

  • Wie, du benutzt Stoffwindeln? Habt ihr kein Geld für Wegwerfwindeln?
  • Also Stoffwindeln, das ist mir ja echt zu schwer!
  • Das Kind kann sich doch gar nicht bewegen in solchen Dingern!
  • Bekommt das Kind noch Luft da drin?
  • Also ich könnte das nicht!
  • Für mich wäre das nichts!
  • Das Waschen verbraucht eh so viel Energie wie Wegwerfwindeln kaufen.


Am Ende bist du noch verwirrter. Dir scheint echt niemand weiterhelfen zu wollen.

6. Schreibe nie etwas über Stoffwindel-Waschmittel

Kannst du knicken!

  • Schaut mal, das Waschmittel hab ich bei […] gefunden. Sieht total Stoffi-freundlich aus. Was meint ihr? [Bild]


Und das sind die Antworten, die dich in den Wahnsinn treiben und die gar nichts mit deinem Beitrag zu tun haben:

  • Also ich persönlich würde dieses Waschmittel nie benutzen, für mich gibt’s nur spezielles Stoffwindelwaschmittel. Aber nur meine Meinung!
  • Ich würde dir erstmal eine Stoffwindelberatung empfehlen. Ansonsten kann man so viel falsch machen!
  • Das Waschmittel enthält Amylase, das ist doch ein Enzym.  Du weißt schon, dass du damit deine Stoffwindel ruinierst?
  • Also wenn man kein ordentliches Waschmittel benutzen will, dann kann man es auch gleich lassen!
  • Das Waschmittel enthält Sauerstoffbleiche. Du weißt schon, dass du damit die Haut deines Babys ruinierst?
  • Das Waschmittel ist ja nicht mal Bio.
  • Wenn man’s günstig will, warum schafft man sich dann überhaupt ein Kind an?


Und wenn es auf deiner Seite oder in der Gruppe nicht vor Öko-Mamas wimmelt, dann werden die Kommentare wohl so aussehen:

  • Wie, du benutzt Stoffwindeln? Habt ihr kein Geld für Wegwerfwindeln?
  • Stoffwindeln waschen ist ja so nervig und aufwendig. Ich hab’s ja immer gesagt!
  • Also ich könnte das nicht!
  • Für mich wäre das nichts!
  • Das Waschen verbraucht eh so viel Energie wie Wegwerfwindeln kaufen.


Lass dich nicht verunsichern.

Drei wichtige Tipps, wenn du Mama bist und gerne im Internet liest

Falls du selbst in einschlägigen Foren und Gruppen rumlungerst, dann möchte ich dir ein paar Tipps mit auf dem Weg geben.

1. Vorsicht bei diesen Themen

Wenn du selbst etwas berichten oder fragen möchtest, dann solltest du bei folgenden Themen besonders vorsichtig sein:

  • Tragen
  • Kindersitze
  • Stillen, Essen, Beikost
  • Schlafen
  • Stoffwindeln
  • Waschmittel (auch für Tücher und Tragen)


Bitte benutze niemals das Wort Impfung – völlig egal in welchem Zusammenhang! Dieses Thema ist so gefährlich wie alle 6 der oben genannten Themen zusammen.

Sei dir sicher, dass dieses Thema die Gemüter sehr erhitzen wird. Vielleicht bekommst du auch einige richtig fiese Kommentare ab.

Alle anderen Mütter, die deinen Betrag lesen, haben nämlich unglaublich große Angst um den Gesundheitszustand deines Babys. Deswegen wird es für dich immer Kommentare über die Hüfte, den Rücken, die Haut geben.

Da es da draußen im echten Leben tatsächlich Mütter gibt, die tatsächlich ihre Kinder vernachlässigen (die so etwas natürlich niemals im Internet posten würden), werden auch alle anderen Mütter unter Generalverdacht gestellt. Auch du!

Niemand wird dir abkaufen, dass du tatsächlich in der Lage bist, zu schauen, dass es deinem Kind gut geht (Die anderen Mütter, können das durchs Internet hindurch natürlich perfekt beurteilen. Ironie off.) – Das musst du immer im Hinterkopf behalten. Immer lächeln und nicken. Keinen Streit anfangen.

Und dann gibt es noch Mütter, die ein großes Mitteilungsbedürfnis haben oder denen daheim einfach zu langweilig ist. (Vielleicht sind sie frustriert?) Du erkennst es daran, dass auf deinen Beitrag oder deine Frage gar nicht eingegangen wird, sondern dass gleich Aussagen wie „Also ich persönlich“ und „meine Meinung“ kommen, hinter denen fiese Unterstellungen versteckt werden. – Das musst du immer im Hinterkopf behalten. Immer lächeln und nicken. Keinen Streit mit frustrierten Müttern anfangen.

2. Hilfst du gerne anderen Müttern weiter?

Wenn du gerne Fragen beantwortest, dann möchte ich dir auch etwas mit auf den Weg geben:

Falls eine Mama ein „Schaut mal“ oder „Ist das nicht süß?“ oder „Hier mein kleines süßes Baby“ im Text hat (zu ihrem Bild), dann rede ihr bitte ihre Freude nicht madig.

Sie ist eine Mama. Sie ist verliebt. Sie möchte diesen goldigen Moment mit dir teilen. Sie braucht keine ungefragten Ratschläge und dumme Kommentare.

Falls eine Mama eine Frage stellt, dann möchte sie genau diese Frage beantwortet haben. Sie braucht keine ungefragten Ratschläge, die nicht die Frage beantworten, und dumme Kommentare. Sie braucht nur etwas Unterstützung und Aufmunterung.

3. Das Internet ist nicht das wahre Leben

 Im waren Leben durfte ich schon viele, viele Mamas kennen lernen. Nirgends waren die Mütter so fies, taktlos, eklig direkt, bevormundend und unverschämt wie im Internet.

Das ist leider der Fluch der Anonymität des Internets: Mit dem Klick auf Facebook vergessen viele Mütter ihren Anstand, ihre Werte und ihr Einfühlungsvermögen. (Wollen wir das nicht eigentlich unseren Kindern vermitteln?)

Wenn du dich wegen der Kommentare zu deinem Beitrag (Oder andersherum: Wegen den dummen Fragen, die du schreiend beantworten möchtest), schlecht fühlst, dann kannst du einiges machen:

  • Tief durchatmen.
  • Meditieren.
  • Freundschaft löschen bzw. ignorieren, falls es auf deiner Seite passiert.
  • Auf „Diesem Beitrag nicht mehr folgen.“ klicken, damit du keine Aktualisierungen mehr erhälst.
  • Die Gruppe/das Forum verlassen.


Ich versichere dir, dass es dir gleich viel besser gehen wird. 

Ganz wichtig: Alles nicht so ernst nehmen! Auch diesen Beitrag nicht. Das Internet ist nicht das wahre Leben.

Quelle: http://www.windelwissen.de

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